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In Kunst on Dezember 28, 2008 at 3:14
“Einmal mehr spielt Ann-Lea Schütz mit unserer Wahrnehmung, was sich hinter diesen Farbfeldern versteckt, ist nicht Wahrnehmbares, ist kein Ausdruck. Worauf es in Schütz’ Werk ankommt, ist Information.”
So einfach konstruiert die Bilder von Ann-Lea Schütz auch wirken mögen, so übertreten sie doch eine Grenze zur virtuellen Darstellung, und intergrieren Elemente, die fern jeglicher Möglichkeit von Wahrnehmung liegen und durchaus als philosophisch bezeichnet werden können. Eine Philosophie der Information und der medialen Darstellung..
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Beobachtung, postmodern, schwimmen, Schwimmhalle, soziale Beobachtung, Yeah!
In Alltag on Dezember 25, 2008 at 7:07



Der Mensch gilt als soziales Wesen. Seine Normen und Verhaltensregeln wurden und werden ihm durch Sozialisation eingebläut, deren Früchte im alltäglichen Leben zu Boden plumsen. Doch kann der Mensch im Alltag seinen sozialen Schatten aufgeben? Als Untersuchungsraum wählt Steph Belbourne die donnerstäglichen Trainingsstunden in der Schwimmhalle, ein Ort, in dem sich jede soziale Beziehung beim einsamen Ziehen einer Bahn auflösen müsste. Was Steph jedoch überraschendes entdeckt, lest ihr in unserem neuesten Beitrag..
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Aldi, Biedermeier, Bionade, Gentrification, McGeiz, Neukölln, Ossi, Ostdeutschand, Prenzlauer Berg, Verkäuferin, Wirtschaft
In Feuilleton, Kolumne, Wirtschaft on Dezember 20, 2008 at 5:40
oder Ist eine bessere Welt mit gentrifizierten Handelsketten möglich?
Es gab einmal eine Zeit, in der man sich nicht als Aldi-Einkäufer outen konnte, ohne sich der abschätzigen Blicke und mitleiderfüllten Beileidsbekundungen der Gesprächspartner sicher sein zu können. Diejenigen, denen man diese Information oft lapidar im Gespräch mitteilte, waren nämlich leidenschaftliche Tengelmann-Käufer und damit die geistigen Brandstifter der Bionade-Spießer in den Studentenvierteln unserer Städte. Aldi galt als Inbegriff und Lebensmittelpunkt eines intellektuell sowie finanziell minderbemittelten Milieus, das man nie sein wollte und – was ein Glück – auch nie sein würde, denn die Altbauwohnung in St.Pauli oder Düsseldorf (Prenzlauer Berg war damals zu dreckig) und die Cafes mit all den schönen Menschen darin würden einem schon helfen, niemals diesen Point-of-no-Wiederaufstieg zu erreichen. Dazu gehörte natürlich einiges an Eigeninitiative, zum Beispiel den verpönten Aldi-Markt und seine asozialen Kunden zu meiden.
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Adorno, Athen, Autonome, Barrikaden, Black Block, brennen, Gewalt, Griechenland, Kommunismus, Krawalle, Schwarzer Block, Steinewerfer, Steinzeit, Thessaloniki
In Feuilleton, Kolumne, Politik on Dezember 10, 2008 at 2:42
Ein chaotisch-anarchistisches Brainstorming
Dantes Inferno sei irdisch geworden, sagt man in der Presse. Wechselt man die Seiten, so seien die brennenden Läden und Barrikaden „tausende Lichter“ für den jungen Alexandros Grigoropoulos, die er von dort oben, wo er nun weile, sehen könne. Ein Zeichen der Solidarität und Wut. Demokratiebefürworter sehen anders aus – wir sehen einer Jugend zu, die verkürzt argumentiert, eine dürftige Kapitalismuskritik abliefert und „die da oben“ für alles verantwortlich macht. Eine Jugend, die aber auch tatsächlich handlungsfähig ist und reale Gewalt ausüben kann, mit allem drum und dran. Und – dies sollte man bedenken – im Gegensatz zu unserer deutschen Spießer-Jugend. [WEITERLESEN]
börsianer, beauty contest, Finanzkrise, spieltheorie, wall street
In Wirtschaft on Dezember 7, 2008 at 8:53
Woran liegt es, dass einige Unternehmen einen glänzenden Börsenstart hinlegen, andere jedoch kaum beachtet werden? Wie treffen Börsenmakler eigentlich ihre Entscheidung über kaufen und verkaufen? Vielleicht ganz anders, als wir das annehmen.. Die Beauty-Contest-Theorie bietet uns eine interessante Betrachtungsweise.
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arbeitslos, Buchmesse, centraltheater, Clemens Meyer, DDR, Die Nacht die Lichter, Halle, leipzig, Ossi, Osten, Roman, Sozialismus
In Feuilleton, Geschichte on Dezember 4, 2008 at 4:11
Generationen, Milieus und die Wende in Clemens Meyers Geschichten
Der Roman „Als wir träumten“ des Leipziger Autors Clemens Meyer bot vor zwei Jahren viel Stoff für einen Feuilleton-internen Diskurs über Authentizität und reale Lebenspraxis im grauen Osten. Das gleichnamige Theaterstück wurde im April 2008 uraufgeführt. Seit dem 4. Dezember nun nimmt das re-organisierte „Centraltheater“ in Leipzig das Stück als Koproduktion mit dem Maxim-Gorki-Theater Berlin wieder in sein Programm auf.
Grund genug also, die Debatte über ostdeutsche Lebenswelten wieder zu beleben. Ein Essay betrachtet an dieser Stelle am Beispiel von Meyers Protagonisten den Mythos „Wendegeneration“ und unterzieht die proklamierten ostzonensozialisierten Akteure in der Realität einem kritischen Blick.
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Australien, Beckett, Coca Cola, Finanzkrise, krise, Leben am Limit, Sinn
In Politik, Uncategorized on Dezember 2, 2008 at 8:10
Zack Blond versteht die Welt nicht mehr. Bisher lief es eigentlich ganz gut, aber mit den jüngsten Entwicklungen kommt er gar nicht zurecht. Alles wird gut! Vielleicht?
Wir sind mitten drin in der Finanzkrise. Das System ist schuld. Aber das System rettet sich auch gerade mal wieder selbst. Und ich stelle mir die Frage was in meinem Leben eigentlich so wirklich anders läuft und was ich eventuell falsch mache. Warum kommt die Krise nicht zu mir? Muss ich neuerdings zur Krise?
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