Generationen, Milieus und die Wende in Clemens Meyers Geschichten
Der Roman “Als wir träumten” des Leipziger Autors Clemens Meyer bot vor zwei Jahren viel Stoff für einen Feuilleton-internen Diskurs über Authentizität und reale Lebenspraxis im grauen Osten. Das gleichnamige Theaterstück wurde im April 2008 uraufgeführt. Seit dem 4. Dezember nun nimmt das re-organisierte “Centraltheater” in Leipzig das Stück als Koproduktion mit dem Maxim-Gorki-Theater Berlin wieder in sein Programm auf.
Grund genug also, die Debatte über ostdeutsche Lebenswelten wieder zu beleben. Ein Essay betrachtet an dieser Stelle am Beispiel von Meyers Protagonisten den Mythos “Wendegeneration” und unterzieht die proklamierten ostzonensozialisierten Akteure in der Realität einem kritischen Blick.




