Ein Ghetto-Bericht mit peinlichem Titel
von Kwek Meyer
„…Deiner Mutter in den Arsch…deiner Mutter in den Arsch“ tönt es, unterlegt von hammernden Beats, aus einem offenen Fenster im zweiten Stock, während ich gerade im Garten damit beschäftigt bin, die Wäsche abzunehmen. Tja, so ist das halt hier – im Problemviertel, im Ghetto – wo jene wohnen, die so wenig zu verlieren haben, dass ihnen selbst die schlimme Musik, die sie hören müssen, egal ist.





