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Archiv für die Kategorie ‘Alltag’

Die miese Gruppe und der Padus

In Alltag, Kolumne on Februar 1, 2009 at 8:24

Steph Belbourne über die Grausamkeit und Unnötigkeit von Gruppenarbeiten

london3

Ich sitze vor meiner Hausarbeit; und vor Wut kollabiert mir gleich mein Padus[1]. Warum es zu diesem äußerst schmerzvollen und unschönen biologischen Desaster kommen könnte, liegt einzig und allein an meiner Seminargruppe. Es ist Mittwoch Abend, morgen Mittag ist finaler Abgabetermin der Arbeit, und meine lieben Mitglieder haben sich in unerreichbare Anonymität geflüchtet, sind komplett untergetaucht, nachdem sie mir gestern endlich ihre jeweiligen Teile zuschickten, derer ich nun Herr werden muss, da meine Aufgabe darin besteht, selbige Teile in ein wunderschönes Ganzes zu verwandelt. 

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Gleich ist anders als ungleich

In Alltag, Feuilleton on Januar 28, 2009 at 6:15

Von der Entlohnung der Arbeit oder auch nicht

von Stephanie Werth

Gleich …

Verantwortung für

Gesundheit, Leben, Sauberkeit, Ordnung, Recht, Bildung …

dafür Lohn …

Anerkennung, Respekt, soziale Kontakte …

Mit Arbeit

verdient man!

 

Ungleich …

 400 oder 1.300

jung oder alt

2.400 oder 4.200

West oder Ost

3.100 oder 5.300

erfahren oder unerfahren

1.800 oder 4.700

Mann oder Frau

 

Anders …

 Mit Nicht-Arbeit

 

verdient man nichts!

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Dies ist der Prolog eines Dreiteilers, in dem sich die Autorin kritisch mit den Begriffen „Gleich“, „Ungleich“ und „Anders“ auseinander setzt. Die erste Betrachtung erscheint in den nächsten Tagen auf Jaques&Juergen.

 

Der Sprung ins kalte Wasser

In Alltag, Feuilleton on Januar 5, 2009 at 1:32

Wächterhäuser – Nische oder Konzept gegen den Leerstand im Altbau

Eine Reportage aus Leipzig

voner

Bevölkerungswandel, Abwanderung, 45 000 leerstehende Wohnungen allein in Leipzig, drei Viertel davon sanierungsbedürftig. Langjähriger Leerstand und Verfall prägen das Bild der Stadt, nicht zuletzt seiner Hauptverkehrsstraßen.  Im Oktober 2004 schlossen sich u.a. Geographen, Stadt- und Regionalplaner, Bauingenieure und Landschaftsplaner zum Verein Haushalten e.V. zusammen. Ziel des Vereins ist es, städtebaulich und baukulturell bedeutsame Gebäude, die vom Abbruch bedroht sind, zu erhalten. Am Beispiel eines dieser Wächterhäuser wird das Konzept näher betrachtet.

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Unsozial im Schwimmbad. Wo der Autismus bleibt.

In Alltag on Dezember 25, 2008 at 7:07

bahn

Der Mensch gilt als soziales Wesen. Seine Normen und Verhaltensregeln wurden und werden ihm durch Sozialisation eingebläut, deren Früchte im alltäglichen Leben zu Boden plumsen. Doch kann der Mensch  im Alltag seinen sozialen Schatten aufgeben? Als Untersuchungsraum wählt Steph Belbourne die donnerstäglichen Trainingsstunden in der Schwimmhalle, ein Ort, in dem sich jede soziale Beziehung beim einsamen Ziehen einer Bahn auflösen müsste. Was Steph jedoch überraschendes entdeckt, lest ihr in  unserem neuesten Beitrag..

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