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Archiv für die Kategorie ‘Kolumne’

Die miese Gruppe und der Padus

In Alltag, Kolumne on Februar 1, 2009 at 8:24

Steph Belbourne über die Grausamkeit und Unnötigkeit von Gruppenarbeiten

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Ich sitze vor meiner Hausarbeit; und vor Wut kollabiert mir gleich mein Padus[1]. Warum es zu diesem äußerst schmerzvollen und unschönen biologischen Desaster kommen könnte, liegt einzig und allein an meiner Seminargruppe. Es ist Mittwoch Abend, morgen Mittag ist finaler Abgabetermin der Arbeit, und meine lieben Mitglieder haben sich in unerreichbare Anonymität geflüchtet, sind komplett untergetaucht, nachdem sie mir gestern endlich ihre jeweiligen Teile zuschickten, derer ich nun Herr werden muss, da meine Aufgabe darin besteht, selbige Teile in ein wunderschönes Ganzes zu verwandelt. 

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Alex and the girls #3

In Kolumne on Januar 4, 2009 at 8:35

Es war ein bisschen still geworden,  am Ende des letzten Jahres. Alex and the girls mussten sich kurz trennen…Familie Freunde, Weihnachten. Man kennt das ja alles.  Dieses Jahr wird alles wieder gut. Es ist eine kleine Vorschau, eine Art guter Vorsatz als Vorgeschmack auf das, was da kommen mag! [weiter]

Die Zehn-Cent-Frage bei McGeiz

In Feuilleton, Kolumne, Wirtschaft on Dezember 20, 2008 at 5:40

oder   Ist eine bessere Welt mit gentrifizierten Handelsketten möglich?

Es gab einmal eine Zeit, in der man sich nicht als Aldi-Einkäufer outen konnte, ohne sich der abschätzigen Blicke und mitleiderfüllten Beileidsbekundungen der Gesprächspartner sicher sein zu können. Diejenigen, denen man diese Information oft lapidar im Gespräch mitteilte, waren nämlich leidenschaftliche Tengelmann-Käufer und damit die geistigen Brandstifter der Bionade-Spießer in den Studentenvierteln unserer Städte. Aldi galt als Inbegriff und Lebensmittelpunkt eines intellektuell sowie finanziell minderbemittelten Milieus, das man nie sein wollte und – was ein Glück – auch nie sein würde, denn die Altbauwohnung in St.Pauli oder Düsseldorf (Prenzlauer Berg war damals zu dreckig) und die Cafes mit all den schönen Menschen darin würden einem schon helfen, niemals diesen Point-of-no-Wiederaufstieg zu erreichen. Dazu gehörte natürlich einiges an Eigeninitiative, zum Beispiel den verpönten Aldi-Markt und seine asozialen Kunden zu meiden.

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Steinzeitliche Griechen und deutsche Spießer

In Feuilleton, Kolumne, Politik on Dezember 10, 2008 at 2:42

Ein chaotisch-anarchistisches Brainstorming

Dantes Inferno sei irdisch geworden, sagt man in der Presse. Wechselt man die Seiten, so seien die brennenden Läden und Barrikaden „tausende Lichter“ für den jungen Alexandros Grigoropoulos, die er von dort oben, wo er nun weile, sehen könne. Ein Zeichen der Solidarität und Wut. Demokratiebefürworter sehen anders aus – wir sehen einer Jugend zu, die verkürzt argumentiert, eine dürftige Kapitalismuskritik abliefert und „die da oben“ für alles verantwortlich macht. Eine Jugend, die aber auch tatsächlich handlungsfähig ist und reale Gewalt ausüben kann, mit allem drum und dran. Und – dies sollte man bedenken – im Gegensatz zu unserer deutschen Spießer-Jugend. [WEITERLESEN]

Indien, Indie und Idioten

In Kolumne on November 24, 2008 at 11:52

Ein weiteres Wochenende ist vergangen und Alex berichtet im zweiten Teil seiner Kolumne „Alex and the girls“, was passierte und vor allem was nicht. Diesmal findet das Schauspiel auf einer dieser unsäglichen studentischen WG-Parties statt.

„Als wir ankommen fliegt uns schon im Hausflur der unnachahmliche Geruch von Opiumersatzstäbchen für 16 jährige um die Nasen. Jetzt wird’s hart. Cirka 120 Leute drängen sich in der kleinen WG, in der es riecht als hätten sie Moschusochsen gemolken und gebadet.“

[WEITERLESEN: Alex and the girls #2]

Neue Kolumne auf Jaques&Juergen: „Alex and the Girls“

In Kolumne on November 17, 2008 at 11:21

Gesellschafts- und vor allem selbstkritisch stellt sich der Autor dem komplizierten System der sozialen Beziehungen, genauer: dem Geflecht zum anderen Geschlecht, noch genauer: der unfreiwilligen Vermeidung eben dessen.

„Unsere erste Kolumne. Die schreibt man im Allgemeinen darüber, was die Welt subjektiv am laufen hält. Unsere dreht sich dabei um das, was mich am weglaufen hält.“

Wie das in der Alltagspraxis umgesetzt wird, lest ihr in seinem ersten Beitrag, der im Berliner Nachtleben startet..

„Es ist Samstagabend oder Sonntagfrüh. So ganz genau können das weder Körper noch Geist einordnen, dafür sind beide zu sehr mit Bier und Jägermeister getränkt. Aber was den Geist zum völligen erliegen gebracht hat, hat den Körper entfesselt. Der Bass pumpt schon einige Stunden in die Füße..“ [weiterlesen]