Archiv für die Kategorie ‘Kunst’
In Feuilleton, Kunst on Juni 7, 2009 at 2:39

vorgestellt von Silke Ballath
In der einsamen Stille des Horizonts erwacht ein Licht aus den Tiefen der Seele. Yoann Pistermans Werke erheben ihre Stimme in dem Moment, da der Tag zur Nacht wird und die Sonne sich in der Weite verliert. Wenn das Licht anfängt, das Irreale der Wirklichkeit sichtbar zu machen, und die Gegenwart zwischen Vergangenheit und Zukunft wandelt, wird das Sichtbare unsichtbar und das Abwesende tritt in Erscheinung.
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Kitano, Knoten, Nexus, Seile, Skulptur
In Kunst on April 6, 2009 at 7:22

vorgestellt von Silke Ballath
Nexus, der Name von Sakura Fischers Arbeit ist das lateinische Wort für Verbindung oder Verknüpfung. Ihre Arbeiten entstehen aus Knoten, Ketten und den sich daraus herstellenden Verbindungen. Das Knoten unterschiedlichster Textilien miteinander entspringt einer Faszination für die Idee des Zusammenfügens. Das Aneinanderreihen einer Vielzahl von Knoten zeigt den Prozess ständiger Wiederholung. Die meditative Ausdauer, die in ihren Arbeiten steckt ist Teil eines langwierigen Entstehungsprozesses der skulpturalen Formen im Raum.
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Bilder, David O'Kane, HGB, Kunst, Okane, Pirogi, Psyche, Werke
In Kunst on Februar 11, 2009 at 2:27
David O’Kane: Doppelgänger
Die Seele des Menschen ist unergründlich, sagte einst Heraklit. Wie ergründlich ist dann Kunst? Wieviel gibt sie von uns und unserer Gesellschaft preis?
Betrachtet man die Bilder von David O’Kane, Absolvent der HGB-Leipzig, kommt man Kunst und Psyche ein Stück näher. Dieses Portfolio, kommentiert von Stephan Diesel, ergründet das Werk O’Kanes und begibt sich gleichzeitig auf das Verborgene im Menschen. Dem Standpunkt von Diego Velázques gleich reflektiert nicht nur der Künstler, sondern zugleich der Betrachter selbst.
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Blut, Bukowski, HGB, Kunst, leipzig, Leipziger Schule, Totenkopf
In Kunst on Januar 24, 2009 at 2:01

In unserer Portfolio-Mappe präsentieren wir diesmal einen jungen Künstler, dessen Werke sehr heterogen daherkommen. Malerei, Zeichnungen, Fotografien – David Röder alias „dafit“ bietet einen vielfältigen Überblick über seine Kunst. Dazu eine Rezension mit dem Titel „Schafe und Steckdosenkabel revisited“.
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Beliebigkeit, Debord, Derrida, Foucault, Generator, Moderne, Postmoderne, Poststrukturalismus
In Feuilleton, Kunst, web on Januar 20, 2009 at 10:41
Ein nichtgeneriertes Essay
Zugegebenermaßen ist es recht eigenartig, innerhalb eines journalistisches Mediums eine zweite Ebene zu konstruieren, die als Referenzpunkt eines Artikels gilt. Vor allem, wenn diese Ebene selbst ein Artikel ist. Zumindest dem Anschein nach. Es geht um den Artikel “The Collapse of Narrative: Textual appropriation in the works of Tarantino”, der kürzlich auf Jaques&Juergen erschien. Auch für Muttersprachler wäre es schwierig, auch nur ansatzweise den Sinn eben jenen Textes zu rekonstruieren. Es gibt nämlich keinen.
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Amerika, Bar, Foucault, Imitation, Ironie, Kunst, Performance, Swipe, USA
In Kunst on Januar 8, 2009 at 7:30
Wie sich Kunst und Ironie im Spiegelbild zuzwinkern.
von Steph Belbourne
Das hier ist eine kleiner Artikel über Ironie und Doppeldeutigkeit, über Imitation und Performance. Alles startet in einer neu eröffneten Bar in Kanada.. und endet in Michel Foucaults Spiegel.

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junge Künstler, Kunst und Informatik, Kunstmappe, netzwerkkunst, Projektmappe, Stuttgart, webkunst
In Kunst on Dezember 28, 2008 at 3:14
“Einmal mehr spielt Ann-Lea Schütz mit unserer Wahrnehmung, was sich hinter diesen Farbfeldern versteckt, ist nicht Wahrnehmbares, ist kein Ausdruck. Worauf es in Schütz’ Werk ankommt, ist Information.”
So einfach konstruiert die Bilder von Ann-Lea Schütz auch wirken mögen, so übertreten sie doch eine Grenze zur virtuellen Darstellung, und intergrieren Elemente, die fern jeglicher Möglichkeit von Wahrnehmung liegen und durchaus als philosophisch bezeichnet werden können. Eine Philosophie der Information und der medialen Darstellung..
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aufruf, handy, handyfotos, handyfotos online, handys, jahreswechsel, wettbewerb
In Kunst, web on November 29, 2008 at 5:49
In Anbetracht der Tatsache, dass in undefinierter Wiederholungsschleife zu jedem Jahresende das Beste aus allen möglichen Bereichen zusammmengetragen und anschließend öffentlich präsentiert wird, hat sich die Redaktion von Jaques&Juergen vorgenommen, zur Jahreswende in diese allzu regelmäßig praktizierte Sitte mit einzustimmen.
Jedoch wollen wir auf ein viel zu unbeachtetes und unterschätztes Genre aufmerksam machen: das Genre der Handyfotos. Handyfotos haben sich im Zuge des technischen Fortschrittes zu einer wahren Lifestyle-Kunstform heraus gemausert. Dabei reicht die Palette vom flüchtigen Partyschnappschuss bis zu kunstvoll inszenierter Darstellung. Wir wollen untersuchen, wieviel Kunst und Ästhetik tatsächlich in diesem Bereich steckt. Deswegen rufen wir zur freien Partizipation auf, die besten Handyfotos von euch oder euren Peers zu aquirieren und an folgende Adresse zu senden:
jaquesjuergen@hotmail.com
Die 10 besten Fotos werden dann zur Jahreswende in unserer Galerie veröffentlicht. Zu Gewinnen gibt es keinen Toyota Corolla und nicht 200.000€ in bar. Wir müssen darauf hinweisen, dass Jaques&Juergen ein Blogmagazin auf nichtkommerzieller Basis ist, und es somit leider kein dotiertes Preisgeld geben wird. Macht ja nichts. Dafür bleibt euch der Fame in unserer Galerie, Ruhm und ein Beitrag zur Emanzipation des Handyfotogenres!

Also, wenn ihr das genauso gut findet, wie diese australischen „Dudes“ hier, schickt euer Handyfoto ein!
Vielen Dank.
Die Redaktion von Jaques&Juergen
Alltag, Angeln, Grafik, HGB, Kohle, Laika, leipzig, Leipziger Schule, Tiere, Zeichnung
In Kunst on November 27, 2008 at 7:10
Diesmal stellen wir in unserer Projektmappe Benjamin Dittrich vor. Er ist Kunststudent in Leipzig und präsentiert exklusiv seinen Zyklus „Alltag“, sowie seine Bilder „Laika“ und „Nach der Schule gehen die Jungen angeln“. Zwei Kommentare wagen einen tieferen Blick auf sein Werk.
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Fotografie, Heimat, Kunst, Projekt
In Kunst on November 18, 2008 at 5:15
Heimat soll (zer-)stören
Mit einem Kommentar von Steph Belbourne
Spätestens seit der Fußball-Weltmeisterschaft von 2006 findet sich der Heimatbegriff in einem völlig neuen Diskussionskontext, herausgelöst aus alten Verklärungen. Auch Max Heisenberg wendet sich mit seiner Fotografie-Serie „Heimat“ ab von einem Heimatbegriff, der entweder dem rechtsextremen Lager oder dem Kitsch zugeordnet wurde. Wie in seinem dritten Heimatbild „Vertrauen“ schlängeln sich die Definitionsbegriffe, die sich in den vorgestellten Werken offenbaren, mit ihrer fragil-schüchternen Konstruktion über das Gefühl eines Neopatriotismus, auf den sich eine breite Öffentlichkeit einzustellen scheint, hinweg…
[PROJEKT ANSCHAUEN und WEITERLESEN]
etoy, internet kunst, kunst web 2.o, netzwerkunst, thing.net, virtuelle kunst, web kunst, webkunst
In Kunst on November 4, 2008 at 8:01
Künstlerisches Schaffen – ein Phänomen, welches die beeindruckende Fähigkeit besitzt, Rohmaterial aus beliebigen Bereichen aufzugreifen und integrativ zu adaptieren. Das 20. Jh. bot an seinem Wegesrand des Fortschritts genug Fundstücke, Bewegung in die Begrifflichkeit von Kunst zu bringen. Das letzte Fundstück, zwischen Vergissmeinnicht und Sauerampfer aufgegriffen, ist NETZWERKKUNST.
Dieser Artikel setzt sich zum Ziel, dieses Feld.. [weiter]