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Tomorrow is today

Our System is failing us

Von Chloe Begg

Heute sehen wir uns einem Problem gegenübergestellt. Ein Problem, dass unsere Erfahrungen überschreitet und nicht mit herkömmlichen Methoden der Lösungsfindung bearbeitet werden kann. Ein Problem, dass unsere eigene Existenz bedroht. Ein Problem, welches von uns selbst erschaffen wurde und unser verflochtenes Ökosystem rückwirkend beeinflusst. Wir Menschen haben diese Balance gestört, und obgleich wir eine solche Macht inne haben, fehlt uns das Wissen über die Bedeutung und die Folgen für die Umwelt. Das Problem, das hier angespielt wird, ist natürlich der Klimawandel.

Wie weit müssen wir auf unserer Suche nach Wohlstand gehen, bevor wir realisieren, dass unsere Methoden potenziell unser Ende sein werden? Während wir der Erde ihr gesamtes Öl, ihre Mineralien und Tonnen von verborgenen Kohlenstoffdioxyd  entnehmen und es in die Atmosphäre entlassen, um die reine Luft zu verderben, die wir für Gesundheit und zum Überleben brauchen. Während wir das, was wir nicht mehr brauchen, in Flüsse, Seen und schließlich das Meer pumpen, um unser reines Trinkwasser und unsere Fischgründe zu infizieren. Während die Erde immer weiter abgetragen wird. Während wir immer weiter Bäume fällen. Wann werden wir dem Einhalt gebieten und uns fragen, wo der Sinn darin liegt?

Unser System lässt uns im Stich. Wir müssen uns fragen, ob wir das wollen. Ist es recht, in einer Welt mit verschmutzter Erde und verschmutztem Wasser zu leben? Ist es gerecht, dass 2% der Weltbevölkerung über den gesamten Wohlstand verfügen? Ist es gerecht, dass das Meer steigen und Millionen obdachlos machen wird? Ist unkontrollierte Destruktion auch für die Milliarden Spezies gerecht, die mit uns diesen Planeten bewohnen?

Ein kurzes Luftholen und Sinnen über diese Themen lässt die Welt, in der wir leben, wie ein Irrenhaus erscheinen.

Warum sollte ein rational denkendes Wesen sich und anderen so etwas willentlich antun? Ist es das wirklich wert?

Falls die Antwort darauf nein sein sollte, bleibt uns die Frage: was tun?

Sich auf den freien Markt mit Angebot und Nachfrage als Regler zu fokussieren, entlässt Regierungen aus der Verantwortung. Verständlicherweise wollen diese nicht die schwertragenden Entscheidungen treffen, um nicht in Ungunst bei den Wählerschafften zu geraten. Des Weiteren, seien wir ehrlich, politische Ziele sind so kurzfristig angelegt, dass es langfristige Initiativen ungemein erschwert.

Deshalb kann dieses Problem nicht mit herkömmlichen Methoden der Problemlösung bearbeitet werden. Wie es Albert Einstein formulierte: „Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Wir müssen allen Agendas eine Basis zukunftsfähiger Umweltverträglichkeit voran stellen. Das bringt aktuelle Verluste mit sich, ist jedoch nichts im Vergleich zu den Verlusten, die entstehen, wenn man auf herkömmliche Lösungsmodelle vertraut.

Wir müssen zusammenarbeiten, um den Fokus auf wichtige Fragen fundamental zu drehen. Das ist möglich und notwendig. Es ist ein Sinn ein verdammt guter Grund die Herausforderung anzunehmen.

Du brauchst einfach nur zu entscheiden, was wichtiger ist.